Lindau – Installation Sonialvision G4

Asklepios Klinik setzt auf modernste Durchleuchtungstechnik
 

Duisburg, September 14, 2015
 

Die Asklepios-Klinik Lindau hat mit dem Hochleistungs-R/F-Tisch Sonialvision G4, der neuen Generation von Röntgen- und Fluoroskopie-Geräten, ihre Radiologische Abteilung ausgestattet. Es ergänzt die Untersuchungs- und Behandlungsmöglichkeiten insbesondere in der Inneren Medizin, aber auch den Abteilungen für Allgemeinchirurgie und Wirbelsäulenerkrankungen. Zur Inbetriebnahme der Anlage erschienen neben Geschäftsführer Johann Bachmeyer und den Chefärzten PD Dr. Heinz Linhart (Innere Medizin) und Prof. Dr. Ulrich Schöffel (Ärztlicher Direktor und Chefarzt der Allgemein- und Viszeralchirurgie) auch Landrat Elmar Stegmann.

 

Hohe Arbeitsgeschwindigkeit, verkürzte Untersuchungsdauer
 

Ausgestattet mit dem größten verfügbaren Flachdetektor von 43 x 43 cm und einer digitalen Bildgebungsplattform bietet das universelle Sonialvision G4 der Klinik abteilungsübergreifend eine große Bandbreite an Einsatzmöglichkeiten. Die Durchleuchtungsanlage stellt in kürzester Zeit selbst hochauflösende Ganzbein- und Ganzwirbelsäulenaufnahmen bereit, die von stehenden oder liegenden Patienten angefertigt werden. Dies ist für die Ärzte eine wertvolle Hilfe zum Beispiel bei der digitalen Planung von Endoprothesen.
Die hohe Arbeitsgeschwindigkeit des R/F-Systems reduziert deutlich die Strahlenbelastung für Patienten und Röntgenpersonal. Unmittelbar nach Abschluss des Aufnahmevorgangs lassen sich die Bilder begutachten, was die Untersuchungsdauer insgesamt verkürzt und die Patienten entlastet. Auch für die zunehmende Zahl adipöser Patienten ist der Untersuchungstisch der Anlage ausgelegt und trägt ein Patientengewicht bis zu 318 kg.

 

Abteilungsübergreifend große Einsatzmöglichkeiten
 

„Durch diese hochmoderne Anlage können wir Patienten mit Erkrankungen der Gallenwege oder gestörtem Abfluss der Bauchspeicheldrüse sehr schonend und effizient untersuchen und behandeln“, erklärte Privatdozent Dr. Heinz Linhart, Chefarzt für Innere Medizin an der Asklepios Klinik Lindau. „Zu den typischen Anwendungsbeispielen gehören Patienten mit Oberbauchschmerzen oder Koliken, bei denen eine Verengung des Galleabflusses durch Gallensteine vermutet wird. In Zusammenspiel mit einem Endoskop können so die Gallenwege untersucht und Gallensteine im Gallengang aufgespürt und bei Bedarf entfernt werden“, so Linhart weiter. Auch Verschlüsse des Gallenganges durch Tumore können durch den Einsatz der neuen Anlage behandelt werden.

„Die Untersuchung des Magendarmtrakts in Durchleuchtungstechnik erlaubt im Bereich der Viszeralchirurgie nicht nur eine Klärung detaillierter Fragestellungen vor einer möglichen Operation, sondern auch eine Überprüfung des Operationsergebnisses“, ergänzte Prof. Schöffel. „Die dynamischen Funktionen der Speiseröhre, des Magens und des gesamten Darmtraktes oder auch die Nierenfunktion lassen sich nach Kontrastmittelgabe so sicher beurteilen. Operativ angelegte Verbindungsstellen lassen sich ebenso überprüfen wie der Erfolg einer Refluxoperation am Magen. Darüber hinaus wird die Darstellung von Fisteln und die Kontrolle ihrer Behandlung wesentlich vereinfacht“, fuhr Schöffel fort.

 

Diagnostisches Angebot komplettiert
 

Klinikgeschäftsführer Johann Bachmeyer äußerte sich sehr zufrieden mit der neuen Anlage und bezeichnete „das diagnostische Angebot nun wieder komplett und durch ein Stück Hochtechnologie deutlich verbessert.“ So bietet die hohe Längsabdeckung von Sonialvision G4 und dem Flachdetektor einen großen Aufnahmebereich. Darüber hinaus unterstützt die fortschrittliche “SUREengine” Technologie (Shimadzu Ultimate Real-time Enhancement Engine) eine ausgezeichnete Bildqualität. Sie optimiert die gesamte Aufnahme für eine detailreichere Wiedergabe aller Untersuchungsbereiche, einschließlich kleiner, ansonsten undeutlicher Zielobjekte.

 

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