RADspeed Pro EDGE

Neues digitales Radiographiesystem mit großer Funktionsvielfalt

 

Hochproduktiv und zuverlässig – Markenzeichen der Shimadzu Röntgensysteme
 

Mit über 100 Jahren Erfahrung in der Röntgentechnik ist die Expertise von Shimadzu überall anerkannt. Shimadzu-Röntgensysteme stehen im Gesundheitswesen für herausragende Zuverlässigkeit, Kosteneffizienz und Qualität.

Auch die aktuellen digitalen Röntgensysteme von Shimadzu setzen diese Tradition fort und verwenden hochmoderne Technologie, die die Produktivität, die Benutzerfreundlichkeit, den Patientenkomfort und die Sicherheit verbessert. Das neue RADspeed Pro EDGE verfügt über eine leistungsstarke digitale Projektionsradiographie und bietet innovative Bildtechniken wie Tomosynthese, Auto-Stitching-Radiographie und Dual-Energy-Subtraktion zur Erweiterung der Anwendungsgebiete bei radiologischen Untersuchungen.

 

 

Schaffung neuer klinischer Werte
 

Tomosynthese: Digitale Mehrschicht-Tomographie
 

Tomosynthese ist eine bekannte bildgebende Technologie, welche die Cone Beam CT-Rekonstruktion anwendet und nun mit neuester digitaler Bildgebung und -verarbeitung kombiniert ist. Auf Grundlage eines einzigen tomographischen Scans ermöglicht sie die Erzeugung vielfacher, stufenloser Schnittbilder.

 

 

Flexible Untersuchung mit freier Wahl der Körperposition
 

Die Tomosynthese bietet große Flexibilität beim Scannen des Patienten in verschiedenen Belastungslagen – im Stehen, in Rückenlage auf dem Tisch, mit gebeugten Ellenbogen oder Knien.

 

Besonderer Nutzen für orthopädische Anwendungen durch reduzierte Metall-Artefakte
 

Da Metall-Artefakte reduziert werden, die die diagnostische Bildgebung oft erschweren, können so auch Knochen in der Nähe metallischer Objekte untersucht werden – zum Beispiel das Zusammenwachsen von Knochen, die im Zuge einer orthopädischen Operation mit Schrauben oder Platten fixiert wurden. Dies ist besonders hilfreich bei Nachsorgeuntersuchungen.

 

Bildaufnahme mit geringerer Strahlendosierung
 

Die Tomosynthese ermöglicht das Scannen von Multi-Frame-Volumendaten mit niedriger Strahlendosis. Dank der Größenauswahl und Kollimation des Strahlenfelds kann die Röntgenstrahlung außerhalb des ROI unterdrückt werden, sodass es nicht zu übermäßiger Belastung kommt – beispielsweise bei Femur-Aufnahmen.

 

Auto-Stitching-Radiographie
 

Der neu entwickelte Röntgentisch ermöglicht es, 120 cm Long-View-Bilder in Rückenlage zu erstellen – das ist die größte verfügbare Länge aller Hersteller. Am Rasterwandstativ können Ganzwirbelsäulen- und Ganzbeinaufnahmen bis zu einer Länge von 160 cm erfasst werden. Ein Schlüsselmerkmal der gesamten RADspeed Pro-Baureihe ist die Verlinkung der an der Röntgenröhre getätigten Einstellungen an den Patientenuntersuchungstisch oder das Rasterwandstativ mit nachfolgender automatischer Stitching-Bildverarbeitung.

 

 

Dual-Energy-Subtraktion
 

Die Dual-Energy-Subtraktion nutzt die unterschiedliche Röntgenabsorption von Knochen und Weichteilgewebe, um zusätzlich zur Projektionsradiographie auch getrennte Aufnahmen von Weichteil- und Knochengewebe zu erstellen. Diese Trennung wird durch sukzessive Hoch- und Niedervolt-Exposition und einem anschließenden separaten Bildverarbeitungsprozess erreicht. So können Knoten, die sich hinter Rippen im Weichteilgewebe des Thorax-Bereichs verbergen, oder Kalkeinlagerungen in Knochenstrukturen dargestellt werden – das ist besonders hilfreich bei Diagnosen im Thorax-Bereich, z.B. bei Lungenkrebs.

 

 

Innovative Flachdetektoren für mehr Vielseitigkeit
 

Verschiedene Detektoren in unterschiedlichen Formaten bieten maximale Effizienz für die heutigen Anforderungen des Klinikalltags. Erhältlich sind großformatige Detektoren von 43 x 43 cm und 34 x 43 cm für allgemeine radiographische Untersuchungen, die wahlweise mit einem Cäsium-Jodid- oder einem Gadolinium-Oxysulfid-Szintillator ausgestattet sind. Zusätzlich ermöglicht ein kleiner Flachdetektor mit einem Bildbereich von 24 x 30 cm die freie Positionierung auf dem Röntgentisch, z.B. bei speziellen orthopädischen Untersuchungen.

 

 

Systembedienung noch einfacher durch hochwertige Synchronisation
 

Die Autopositionierung ist mit den APR (anatomische Programme) verknüpft. Mit dieser Funktion wird der deckenmontierte Röntgenstrahler mit einem einfachen Knopfdruck in jede gewünschte Position bewegt und der Winkel automatisch eingestellt. Die mühelose Röhrenpositionierung erleichtert die Konzentration auf den Patienten. Für die individuelle Feinpositionierung am Patienten - beispielsweise der ROI-Einblendung - ist nachfolgend auch eine manuelle Korrektur möglich.

 

 

Synchronisation der APR mit dem Hochspannungs-Generator
 

Röntgenparameter und -technik können am 3D-Deckenstativ sowie an der wandmontierten Konsole im Kontrollraum geändert werden. Der Bediener kann den Röntgenvorgang vorbereiten, ohne sich vom Patienten zu entfernen. Diese moderne Synchronisation von Röntgenröhrenhub und Hochspannungs-Generator nutzt effektiv die Benutzerfreundlichkeit dualer Konsolen.

 

 

Neuer Kollimator reduziert Strahlenbelastung
 

Kollimator mit Autofilter-Funktion für niedrigeres Flächendosisprodukt
 

Der neue Kollimator kann automatisch die Filterbedingungen entsprechend der aufzunehmenden Körperregion ändern. Dies ermöglicht, die Strahlenbelastung weiter zu reduzieren, ohne die Bildqualität zu beeinträchtigen.

 

 

Herausnehmbares Raster
 

Ein herausnehmbares Raster am Rasterwandstativ und Röntgentisch ermöglicht eine Dosisreduzierung, die vor allem im Pädiatriebereich vorgeschrieben ist. Der eingesetzte Rastertyp wird auf der Arbeitskonsole im Kontrollraum und auf dem Touchscreen des 3D-Deckenstativs angezeigt.